- Beiträge der Kulturgruppe -

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Am 16.11.2016 besuchten 11 Damen und 1 Herr die Ausstellung

„Entenhausen – Oberhausen“

in der Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen.

Diese Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern, die wir - die ältere Generation - aus unserer Jugend kennen und auch lieben gelernt haben.

Vorgestellt werden die Altmeister des Disney-Imperiums, die diese Figuren und ihre Welten sowie den Kosmos "Entenhausen" entwickelten: Floyd Gottfredson, der das "Mausiversum" auf die Erde holte, Al Talioferro, der Donald und die Neffen Tick, Trick und Track entwickelte, und Carl Barks, der Vater von Onkel Dagobert und Daniel Düsentrieb. Viel gab es zu sehen und zu lesen.

Weiterhin sahen wir uns die politischen Karikaturen von Waldemar Mandzel, Thomas Plaßmann und Heiko Sakurai „Wir schaffen das!“ im Kleinen Schloß an.

Ebenfalls wurde die Ausstellung in der Gedenkhalle am Schloss Oberhausen „Marlene Dietrich und der Nationalsozialismus“ besucht.

Es war ein umfangreicher „Museums-Nachmittag“.

Abschließend saßen wir bei Kaffee und Kuchen im Restaurant von Schloss Oberhausen.

Roswitha Passmann

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Am 2. November 2016 besuchten die Netzwerkerinnen aus Saarn das Historische Museum im Schloss Broich.

Günter Fraßunke, Mitglied des Geschichtsvereins Mülheim und Mitglied beim Netzwerk Broich, begrüßte die Teilnehmerinnen und führte durch das Museum. Er brachte den Besuchern die Geschichte der Herrschaft Broich und die Wichtigkeit des Standorts des Schlosses nahe, dessen Geschichte zurück bis ins Jahr 883 zurück reicht, als die Wikinger vor Duisburg lagerten und den Hellweg und die Furt durch die Ruhr bei Broich bedrohten.

Launig und locker erzählte Günter Fraßunke auch über das Leben auf dem Schloss und natürlich über die Besuche der jungen Luise von Mecklenburg-Strelitz, der späteren Königin Luise von Preußen, mit ihrer Großmutter Albertine von Hessen-Darmstadt in Broich.

Roswitha Passmann

 

 

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Am 3. August 2016 besuchten wir mit 10 Personen (9 Damen und 1 Herr) die Ausstellung „Henkel“ im Kunstmuseum K20 in Düsseldorf am Grabbeplatz.

Das Gebäude selbst und auch der Museumsshop sind sehenswert.

Uns jedoch erwartete Markus Kottmann, der uns durch die Ausstellung „Henkel“ führte. Er machte uns zunächst mit der Person Gabriele Henkel bekannt, die die Werke der ausgestellten Bilder und Objekte sammelte, und zwar eigentlich für die Aufhängung in der Düsseldorfer Konzernzentrale. So hängen in Fluren, Büros, Konferenzräumen, Treppenhäusern, der Poststelle und der Feuerwehr laut Herrn Kottmann Bilder renommierter Künstler u. a. wie Richter und Uecker. Frau Henkel – heute 85 Jahre alt – war und ist eine immer noch agierende Sammlerin und möchte allen Mitarbeitern Kunstwerke moderner, klassischer europäischer und amerikanischer Künstler zugänglich machen.

Herr Kottmann führte uns dann engagiert durch die Ausstellung im Henkelsaal mit 40 Werken der Sammlung, zu der auch ausgefallener Stoffe und Teppiche gehören. Herr Kottmann konnte so begeisternd erzählen und erläutern, dass die angesetzte Stunde für die Führung im nu überschritten wurde.

Wir haben selten eine so interessante und kurzweilige Führung erlebt.

Roswitha Passmann

 

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